Die Welt Online veröffentlichte vergangene Woche einen der interessantesten CSR-Beiträge, die ich in den letzten Wochen gelesen habe. Heiko Kretschmer von der Kommunikationsagentur Johanssen + Kretschmer gibt in seinem Gastbeitrag ‘CSR 2.0 – ein Weg aus der Krise’ ein ganz klares Statement, wie unternehmerische Verantwortung in Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise praktiziert werden muss: als eine Top-Management-Aufgabe und als ein Business-Modell, das durch verantwortliches Wirtschaften das verloren gegangene Vertrauen wieder aufbauen und einen ökonomischen Mehrwert liefern kann…
…insofern kann ich Kretschmer zu 100% zustimmen. Interessant ist jedoch, dass diese Art der CSR, die Kretschmer zeitgeistig als ‘CSR 2.0′ bezeichnet, eigentlich das ist, was CSR theoretisch gesehen schon immer sein sollte. Insofern ginge es gar nicht darum, eine ‘neue CSR’ zu etablieren, sondern die ‘klassische CSR’ (laut CSR-Literatur) so in die Unternehmen zu integrieren, wie dies seit Jahren schon von einer Vielzahl von Autoren beschrieben wird.
Doch wie sieht sieht sie aus, diese ‘klassische CSR’ und was sind die Eigenschaften professioneller unternehmerischer Verantwortung? Dieser Frage werde ich in den nächsten beiden Posts hier im Fokus Verantwortung nachgehen und das Konzept CSR sowohl laut der wissenschaftlichen Literatur als auch laut meinem eigenen Verständnis aufarbeiten. Wer also einen Überblick behalten will sollte einfach die nächsten Tage bzw. die nächste Woche dran bleiben und ‘Fokus Verantwortung’ lesen.